Mein Jahresrückblick 2 0 2 5 ↟ 


31.12.2025: Letztes Jahr noch schrieb ich von den ersten Raketen die durch die Luft fliegen, heute kann ich mit so viel kindlicher Begeisterung schreiben: es schneit! Unverhofft aufgewacht mit den tanzenden, so wundervoll federleichten Flocken am Himmel. Was ein Start in den letzten Tag des Jahres.

Und ja, es ist so verrückt. Es ist wirklich schon wieder so weit. Der süße Weihnachtsbaum mit der schiefen Spitze leuchtet die letzten Stunden für dieses Jahr vor sich hin, der Raum voll mit Kerzenlicht, sanfte Jazzmusik im Hintergrund und draußen wird die Welt langsam und weiß. Was ein perfekter Moment zum alljährlichen Innehalten und Jahresgedanken abtippen.

GENAU jetzt, wo ich mich dieser Frage stelle, ist es einfach 11:11. Das letzte mal für dieses Jahr.

Meine liebste Uhrzeit, meine magische Zahl 11. Mein gutes Omen. Das diesjährige Wort ist schwer greifbar, weil so viele Emotionen darin verpackt sein würden, viele viele gute, warme, aber auch ein Hauch von Anstrengung und Ungewissheit. Vielleicht ist es dieses Jahr die 11? Mein Symbol für das Glauben an das Gute, vertrauen in das Leben, in das Unangenehme, was am Ende auf jeden Fall IMMER für etwas gut ist. Die 11, als Verbindung zum magischen, Anker zur Achtsamkeit, zum Wesentlichen. Jap, es ist die 11. 🙂

Alternativ, falls Zahl nicht zählt, wäre es „Kaffeefahrt“. Ich hab so viele tolle Kaffeemomente gehabt, was ein unglaublich schönes Sinnbild ist. Ein Hyggegefühl, das Zusammensein mit Lieblingsmenschen an den unterschiedlichsten Orten. Und dabei teils wirklich guten Kaffee gehabt! Kopenhagen, Lübeck, Heimat, Aachen, Berlin, Harz, … überall ist da diese schöne Verknüpfung. Zeit für die schönen Dinge.

Weil ich viele kleine Lieblingsorte habe, gabs auch in diesem Jahr wiederholte Besuche. Das wunderschöne Amsterdam im Mai zum Beispiel, mit warmen Stroopwaffeln zum Frühstück, den besten (also wirklich!!!) Cookies der Welt, sooo leckeren Käse, süße Gassen und Schaufenster.

Eine ganz neue Sommerinsel für mich in diesem Jahr war das wunderschöne, kleine Rhodos. Eine wirklich traumhafte Insel, perfekt für Erholung, für einen Inselroadtrip nach Rhodos Stadt, der Akropolis in Lindos mit ihrer historischen Altstadt und türkisblauer Schnorchelbucht.

Eines der größten Reisehighlights war die Kreuzfahrt entlang der Ostsee. Auf der Route Schätze wie: Kopenhagen, Stockholm, Helsinki, aber auch Riga, Tallinn und Danzig. Ein paar schon bekannt, aber die neuen wirklich alle ganz zauberhaft.


Wiederholt haben wir im Juni die Via Spluga Wandertour , ein Schweizer Kulturwanderweg, der auf dem historischen Alpen-Transitweg von Thusis in der Schweiz über den Splügenpass nach Chiavenna in Italien führt. (Wo es sich einfach den besten Aperol trinken lässt!) Anstrengend, vor allem bei Sommersonne und unerwartet harten Anstiegen, aber wunderschön, mit all ihren Bergpanoramen, klares Bergwasser und Kühe auf Wildblumenwiesen.

Außerdem hatte ich mehrere tolle Ausflüge in den Hamburger Norden, hab in Berlin tolle neue Orte entdeckt (Markthalle 9? grooooße Bereicherung! Und oh hey, an nem Badesee war ich auch endlich!) und hab endlich Aachen live bewundern dürfen.


Oh und was sonst noch so passiert ist? Ach nichts weiter, nur die Erfüllung meines größten Teenagertraums. ICH WAR AUF EINEM KATY PERRY KONZERT!!!!!! Ich war in Glücksschockstarre, die Glückstränen liefen und nur für einen winzigen Moment hatte ich das Handy in der Hand. Ich habs so genossen, jede Sekunde davon. Mein 13 Jähriges inneres Ich hat Freudensprünge gemacht, mit Saltos und ner Meeeenge Konfetti.

Da war dieses Jahr ganz schön viel Arbeit vorherrschend, viel im Kopf, viel am Aufwühlen, viel am Vernebeln. Und ich hab mich vermisst. Doch sie steckt noch in mir, die geliebte Kreativität, die Inspiration , die Schaffenskraft und sie erfüllt mich ja so sehr. Ich hab das Gefühl, dass ich irgendetwas näher komme, einem Part in mir, den ich so noch nie gesehen hab. Als ob ein Groschen gefallen wäre, der ins Wasser fällt und große Kreise zieht. Dafür wachse, erlebe, reife, erfahre und lerne ich, das weiß ich jetzt.

Definitiv diesen unbeschwerten Samstag im kleinen Zirkuswagen. Aufgewacht zwischen Apfelallee und Wildblumenwiese, wo sich Herr Hase und Familie Schaf guten Morgen sagen. Nichts außer Natur und einer unendlich wundervollen Ruhe. Wir waren hier am Rande der Welt. Fernab von allem Alltag und mittendrin im Hygge-Paradies. Entschleunigt, wie der Kaffee der Frenchpress oder das Aufkochen des Wassers auf dem Gasherd.

Nicht fehlen dürfte da aber auch nicht der Herbstspaziergang im Harz, inklusive Wildtierbesichtigung, das Herbstfest a la Gilmore Girls und regnerischer Übernachtung im kuscheligen Glampingiglu. Und zum Abschluss meinen gemütlichen Geburtstagsbrunch und viiiiiel Zeit zum Keramik bemalen. Oh oh und Freiluftkino darf zum Tagesende definitiv nicht fehlen!

Ich habe Dinge geschaffen, mit Herz und Hand. Ich habe endlich wieder gebacken, gestaltet, dekoriert, geschrieben, fotografiert und illustriert. Habe mir ganz bewusst und mehr denn je den Raum für die Dinge genommen, die mich erfüllen. Sogar auch für hier, fürs schreiben. (Nach wie vor ausbaufähig, aber ich sehe einen kleinen Fortschritt!) Ich habe viel Keramik bemalt, Balkongemüse gehütet (Tomaten und Paprikas klappen super, Kürbisse wollen einfach nicht entstehen) und einen Adventskranz aus Waldzutaten gebastelt.

Außerdem gab es in diesem Jahr besonders viel Familienzeit. Das Leben ist endlich, diese Gedanken kommen immer häufiger in den Kopf und um so dankbarer bin ich daher, Zeit mit den Menschen zu haben, die mich seit klein auf begleiten, immer ein Teil von mir waren und durchs Erwachsenendingemachen, wie arbeiten und woanders leben, weiter weg sind.

Generell aber immer immer immer für all die großen und kleinen Abenteuer und Auszeiten und Momentlichkeiten, mit all meinen Herzensmenschen, die mir so viel bedeuten und jede Rauszeit so besonders und einzigartig machen. Besonders erwähnenswert an dieser Stelle nochmal: Ich hatte einen so zauberhaft fabelhaften Geburtstag, alles dank der tollsten Menschen.

Ich war eingeladen. Auf ein exklusives Event eines Kooperationspartners. Und es war so aufregend. Die Menschen die dort waren, die Location als solches, die Begegnungen, und alles Seite an Seite mit der besten Freundin.
Und da war es mal, ein kleines Gefühl von stolz sein. Durch meine Arbeit, so eine geniale Möglichkeit bekommen zu haben…Unglaublich wertvoll und wirklich prägend für mich.

Noch mutiger sein, Seelendinge einfach zu tun. All das tun, was das Herz glücklich macht. Dranbleiben an dem, was ich mir dieses Jahr aufgebaut hab. Das stetige Fotografieren, das Kreieren von meinen geliebten Tablesettings, das Backen und Illustrieren von neuen Rezepten . All das tun, was das Herz glücklich macht, dazu gehört auch das Reisen, was einfach einen so riesigen und wichtigen Part in meinem Leben hat, dieses unglaubliche Privileg, jedes Jahr neue und bekannte Lieblingsorte zu entdecken. Die Essenz daraus? Zeit, für das Leben nehmen und alles Schöne darin.

Danke 2025, du warst wirklich wertvoll, für Herz und Seele.

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