Persönliche Schritte zur Arbeitsmotivation! oder: Wie man Arbeitsfrust in einen Beitrag verpacken und sich danach besser fühlen kann!

Hey ihr Lieben!
Eigentlich wollte ich heute einen Beitrag über mich schreiben. „20 Facts about me“ oder so ähnlich, in dem ihr mich ein bisschen besser kennenlernen könnt. Doch das muss ich erstmal verschieben.
In meiner momentanen Prüfungsvorbereitung gibt es ein Thema, dass mich sehr beschäftigt (mal abgesehen von den drei anstehenden Prüfungen), dass ich irgendwie mit euch teilen möchte. Jeder Student – bzw. 90 % der Studenten, die anderen sind einfach Genies- wird sich im Folgenden mit Sicherheit ein Stück weit Wiedererkennen. 🙂
Es geht um Arbeitsmotivation oder Verarbeitung von Arbeitsfrust.
Bei einem Projekt, an dem ich gerade arbeite, komme ich entwerferisch einfach nicht weiter. Ich quäle mich förmlich durch den Tag, in der Hoffnung, dass am Ende vielleicht doch etwas Gutes bei rum kommt. …Leider nicht. Mir ist durchaus bewusst, dass kreative Schaffenskraft nicht von einem Moment zum anderen auftaucht und sich schon gar nicht erzwingen lässt! Aber was soll ich tun? Ich habe eine Frist – die Prüfung– und bis dahin muss alles stehen. Zusammengefasst: Ich muss ein Projekt auf die Beine stellen, was vollkommen ausgreift und durchdacht ist, mit Modell, Ansichten und was da noch so dazugehört, und habe dafür noch knappe 2 Wochen Zeit… Klingt erstmal nach viel Zeit, doch wenn man sie nicht effektiv nutzen kann, wird’s schwierig. Ich kann mir ja die Ideen nicht aus dem Ar*#$ ziehen, muss es aber irgendwie doch. Und das frustriert. Zusätzlich dann noch, wenn man weiß, dass andere im Moment so viel weiter sind, vermutlich schon alles ausgedruckt und die Präsentation geprobt haben.
Und um das Gejammer mal zum Ende zu bringen: Ich bin am Nullpunkt und muss irgendwie wieder nach oben kommen!

Dafür habe ich mir Folgendes überlegt: 
1 Maxdome- Abo kündigen (nein Spaß – und wenn doch, hab ich ja noch DVDs die ich bestimmt nicht aus dem Fenster werfe– )
L10205922 Dinge in den Arbeitsprozess bringen, die mich glücklich machen ( z.B. Obst oder Kaffee… oder Maxdome)
Ab und an kreative Pausen machen ( heißt, ich arbeite zwar nicht weiter, versuche aber kreativ zu bleiben – wenn ich es denn vorher war, wenn nicht, versuche ich es zu werden – und mache Fotos oder gestalte z.B. die Kommode um )
4 Nicht nur Pinterest allein als Inspirationsquelle nutzen ( denn ich habe alle Seiten die mich betreffen 5x angeguckt – sind so an die 1000 – und nun müssen Zeitschriften ran ) L1020593.JPG
Weniger heulen, mehr machen (gut, heulen tue ich -noch- nicht, aber ich lasse mich sehr in dem negativen Fluss treiben und diese Energie könnte ich für andere Dinge nutzen, essen z.B.)
Lieblingsklamotten anziehen (egal wie schäbig sie auch aussehen, das Haus verlassen tut man ja eh nicht – haha–  😉 )
Auf das Schauen, was ich schon erreicht habe (vor ein paar Wochen hatte ich noch gar nichts für die Abgabe, jetzt hab ich immerhin schon ein viertel Layout, ein achtel Konzept und ein halbes 3D-Modell, also eigentlich fast fertig!)
Nicht immer alles so ernst sehen (auch nicht, wenn das Programm abstürzt mit dem du stundenlang arbeitest und nach dem öffnen nichts gespeichert ist… da kann man ruhig mal lachen – dann heulen und dann wieder lachen – )
9 Einen Beitrag schreiben, sich darüber auslassen und dann weitermachen (sehr zu empfehlen! Ich merke schon, wies kribbelt und ich weitermachen will.. ach ne, hab doch nur Hunger… )
10 Vor dem Arbeiten genug essen, damit man vom Hunger nicht abgelenkt wird (Memo an mich!)
Zusatz: SCHOKOLADE (hilft einfach immer! Vielleicht nicht unbedingt im Prozess weiterzukommen, aber seelisch. Schokolade fragt nicht, sie versteht!)

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Sooo. Jetzt gehts doch gleich etwas besser. Manchmal ist man selbst eben sein bester Therapeut. 🙂
Ich hoffe euch da draußen geht es gut und ihr genießt das tolle Wetter! ☀️ Macht euch eine schöne Zeit und versucht das Leben manchmal mit etwas mehr Witz zu sehen, macht definitiv Spaß. 🙂 … denn für seine persönliche Portion Konfetti im Leben, ist schließlich jeder selbst verantwortlich! ✨🌈💜

P.S: ich beginne jetzt erstmal mit Schritt 10! 🍓🥪

Eure Konfetti-Anna 🎉🎊

2 Kommentare zu „Persönliche Schritte zur Arbeitsmotivation! oder: Wie man Arbeitsfrust in einen Beitrag verpacken und sich danach besser fühlen kann!

  1. Liebe Anna,
    solche Phasen werden im Leben immer wieder auftreten, auch nach dem Studium, insbesondere wenn man etwas kreatives macht. Ich bin zwar kein Architekt, aber Ingenieur, auch da muss ich manchmal kreativ sein. Ich bearbeite auch Projekte mit einer gewissen Laufzeit, meist mehrere parallel. Habe so oft das Gefühl, dass die Zeit bis zur Abgabe niemals ausreicht. Aber bis jetzt hat es wirklich immer irgendwie geklappt.
    Bei einer Blockade am besten doch mal das Haus verlassen, einen Spaziergang machen, vielleicht kommt man da auf neue Ideen. Mit Kollegen oder in deinem Fall Kommilitonen sprechen, auch so hat man wieder neue Inspiration. Und glaub an dich, dann schaffst du das! Drücke dir die Daumen.

    VG Kerstin

    Gefällt 1 Person

    1. Oh wow das ist so lieb von dir Kerstin, Dankeschön! 💜🙏🏼
      Ja das stimmt, irgendwie klappt es immer. Dieses Mal ja auch. Aber diese Machtlosigkeit ist so anstrengend 😁🙈
      Spazieren hat mir auch sehr geholfen!

      Ganz liebe Grüße und ein wunderbares Wochenende!

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