Sommer gesucht und auf Griechenland gefunden ☀️🇬🇷

Den Sommer in Deutschland konnte man dieses Jahr wirklich vergessen. Aber weil ich so Fernweh und Lust auf Strand und Sonne hatte, sind meine Oma und ich – mehr oder weniger spontan –  nach Griechenland geflogen, auf Kreta.


Eine ganze Woche verbrachten wir dort bei täglich strahlendem Sonnenschein, Meeresrauschen und Temperaturen bis zu 34 Grad. 🌊☀️

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Unsere Hotelanlage ist eigentlich so konzipiert, dass man sie gar nicht verlassen muss, weil es so viele verschiedene Angebote gibt, den Tag zu gestalten. Fitness, Wellness, Spiele, Tennis, Volleyball, Tauchen, Bootsausflüge, Theater …. all das und noch mehr.

Das konnten wir so natürlich nicht hinnehmen, vor allem meine Oma nicht. 😀 Ich fände es schade, wenn wir an einem neuen Fleckchen Erde sind und den dann nicht erkunden oder erleben würden.

 

IMG_1949.jpgIn den Nachbarort waren es nur 20 Minuten, aber durch die Hitze und die Sonne fühlten es sich wie Stunden an. Doch allein wegen der Aussicht und der Pflanzenvielfalt die wir IMG_1926bestaunen konnten, hat es sich gelohnt: Kakteen, Pfirsiche, Feigen, Granatäpfel, Auberginen, Zucchini und Oliven, Oliven, Oliven, wohin man nur sieht. All das findet man so nebenbei am Straßenrand.
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Um ein bisschen weiter zu kommen, mieteten wir uns ein Auto und machten einen kleinen Roadtrip Richtung

IMG_2089Aigos Nikolaos, in die südlichste Stadt Europas und die schmalste Stelle Kretas! Allein auf dem Weg dorthin erlebt und sieht man so viel, was man vom Pool aus niemals hätte erahnen können.
Der Legende nach ist der örtliche See unendlich tief, hat hauptsächlich Süßwasser im Inneren, obwohl eine direkte Verbindung zum Meer besteht und besitzt eine Verbindung nach Santorini. Verrückt.

Einen Tag später fuhren wir mit unserem persönlichen Reiseleiter Jannis in die nächst größere Stadt Ierapetraum den Wochenmarkt zu besuchen. Unzählige Menschen – und das nicht nur Touristen – kauften hier ihr Obst und Gemüse für die nächsten Tage IMG_2112ein. Neben Haushaltswaren, gab es hier auch noch Kleidung und Schmuck. Wir waren extra recht früh losgefahren, um der Hitze etwas zuvorzukommen, aber keine Chance. Zum Glück hängen viele Händler Tücher über ihre Stände, die wenigstens etwas Schatten spenden.

Etwas außerhalb der Stadt liegt die Sarakina Schlucht, in der wir nun als nächstes etwas Klettererfahrung sammeln wollten. IMG_2161Ausgestattet mit Helmen ( um uns vor möglichen Steinschlägen zu schützen), betraten wir die riesige, schattige „Steinhöhle“. Umgeben von meterhohen Felswänden, tasteten wir uns -wortwörtlich- ins Innere. Jannis war hier schon mit etlichen Gruppen gewesen und hatte eine Menge Klettererfahrung, die er uns

IMG_2172übermittelte. Wie wir auch schon während unserer Wanderung in der Schweiz erlebt hatten, waren die Felsbrocken rutschig und unvorhersehbar. ( Wenn du gerne mehr dazu lesen möchtest, klicke einfach hier: Grenzerfahrung in den Schweizer Bergen- Bergabenteuer bei bis zu 3000 Höhenmetern )

In manche Brocken waren Einkerbungen geschlagen, damit man sich besser abstützen konnte, doch manchmal half nur noch die eigene Körperkraft aus Armen und Beinen. Das brachte meine Oma schnell an ihre (Knie-)Grenzen und so ging ich mit Jannis alleine weiter. Egal wie anstrengend oder beängstigend die ganze Situation manchmal auch war – an vielen Stellen hätte ich wirklich gedacht ich falle nun zu Boden und breche mir das Genick-, die Schlucht war einfach so wunderschön IMG_2199anzusehen. Leider konnte ich die Aussicht nicht immer so genießen, wie ich es gerne hätte, denn ich musste mich voll auf mich und meine Kraft konzentrieren und lernen, dieser zu vertrauen.

IMG_2195Jannis sprang wie eine Gazelle umher, ich eher wie ein kleines, schüchternes, verängstigtes Lamm, was nach seiner Mutter sucht. Aber er half mir immer weiter und ich konnte viel von ihm lernen. Ich habe es durchgezogen, bin unversehrt angekommen und stolz auf mich! Am Ende fühlte ich mich wirklich ein bisschen stärker, erfahrener und selbstbewusster, als wir (endlich) wieder in das Auto stiegen. 💪🏼

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Am Abend kehrten wir fix und fertig ins Hotel zurück und konnten noch den schönen Sonnenuntergang genießen, von denen es hier so viele gab.  🌅

 
Gleich am nächsten Tag stand unser nächstes, kleines Abenteuer auf dem Programm: IMG_2342Der Besuch einer Grotte!

Mit dem hoteleigenen Boot wurden wir über das wildtobende Meer zur Grotte gefahren. Das Wasser dort war einfach unglaublich klar und so türkis, wie ich es selten erlebt habe. Unglaublich schön! Mitten auf den Felsen versteckten sich sogar ein paar Bergziegen.

 


Am letzten Tag genossen wir nochmal ausgiebig den Strand, die Wärme, das wundervoll entspannende Geräusch der Wellen und den super Sonnenuntergang. Ich war fast schon traurig, all das wieder gehen lassen zu müssen. Aber ich hatte nochmal eine Woche richtigen Hochsommer gehabt mit allem was dazugehört.

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Zu Hause warteten nun Prüfungen und ein Neuanfang auf mich, die ich natürlich beide nicht verpassen wollte. Schweren Herzens musste ich mich wohl oder übel von meinen geliebten Strand verabschieden und die dicken Herbstsachen für Deutschland raussuchen.
Und wie erwartet, wurden wir mit dem besten Deutschlandwetter begrüßt. 😀

 

Ich hoffe euch haben die kleinen Eindrücke aus Griechenland gefallen und ihr vermisst die Sonne nicht ganz so sehr! 😀 ☀️
Vielen Dank fürs Lesen und bis ganz sehr bald wieder!

Eure KonfettiAnna! 💜

Ein Kommentar zu „Sommer gesucht und auf Griechenland gefunden ☀️🇬🇷

  1. Geniale Fotos, da scheint die Welt noch in Ordnung. Auch ich hatte eine tolle Woche: graue nasse Kälte und alle paar Stunden ein WhatsApp-Foto von Strand, Meer, Sonne, blauem Himmel. Vielen Dank dafür 😀 Aber ich gönne dir diese tolle Woche im Paradies und hoffe, dass du nun wieder voller Energie für das Studium bist.

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