Von der Flickhilfe zum Modetrend

Lang lang ists her. Aber hier bin ich endlich wieder!
Nicht nur auf WordPress hat sich einiges getan, sondern auch in meinem Leben ist es etwas spannender geworden. Bewerbungen für Hochschulen abschicken, auf Antworten warten, Absagen und Zusagen erhalten, Wohnungssuche und -besichtigung, Sachen packen, Umzug in die neue Heimatstadt Detmold, Vorkurs- und Einführungswoche an der Hochschule, …. all sowas geschah in meinen letzten Wochen. Da blieb leider nur wenig Zeit für Furniture and Fixtures. Aber nun bin ich zurück, mit einem neuen Laptop und seit heute nun auch endlich mit WLAN in meiner ersten, eigenen, süßen, kleinen Wohnung.

Mein letztes Projekt habe ich euch bereits auf Instagram gezeigt und liegt nun schon etwas zurück. Heute zeige ich euch nun ENDLICH, wie genau ihr die Patches ( zu deutsch Aufbügler, Bügelbild, oder auch Aufnäher )  ganz leicht auf eure Sachen anbringen und verwenden könnt. 🙂
Für den Fall ihr kennt meinen Instagram-Account noch gar nicht: Hier gehts lang!

Was damals in meiner Kindheit als ein echter Hingucker und praktisches Helferlein galt was Löcher in sämtlichen Kleidungsstücken angeht, ist heute zu einem richtigen Modetrend geworden.
Damals also als lustige Flickhilfe gedacht, heute eher als modisches Accessoire. 🙂
In fast jedem Geschäft,  Katalog und in jedem Onlineshop sind die bunten, Comic-ähnlichen Bekleidungen zu finden und kosten schnell mal viel zu viel. Gut aussehen tun sie trotzdem, diese Patches.
Da ich mich in eine wundervolle Jeansjacke, die eben mit solchen Bügelbildern versehen war, verliebt hatte und mir 150€ entschieden zu teuer waren, kam mir der entscheidende Gedanke: warum nicht einfach selber machen?!
Klingt vielleicht erstmal aufwendig, ist es aber gar nicht. 😉

Für eurer individuelles Patch-Gardarobe braucht ihr:
IMG_3861.JPG

⭐ ein Kleidungsstück eurer Wahl
(im Idealfall gewaschen und mit wenig Falten versehen)
⭐ ein Bügeleisen
⭐ Backpapier
⭐ ein feuchtes Tuch
⭐ Patches eurer Wahl
⭐ feste Unterlage

Zunächst wird eurer Kleidungsstück, in meinem Fall eine Latzhose, auf der Unterlage ausgebreitet und der Stoff etwas glattgezogen. In Reichweite habt ihr am besten die anderen Materialien.
! Achtet darauf, dass ihr viel Platz zum arbeiten habt !

In der Zeit, in der ihr eure Patches platziert und schaut welches wo passen könnte, kann das Bügeleisen vorgeheizt werden. In den beigelegten Anleitungen wird davon abgeraten, ein Dampfbügeleisen zu verwenden, da das Bild so wahrscheinlich nicht sehr gut am Stoff halten würde.

img_3866
Backpapier diesmal zum bügeln verwenden 😀

Wenn ihr mit dem auflegen fertig seid, befeuchtet ihr vor dem bügeln die Unterseite des Bügelbildes an. Das garantiert einen besseren Halt. Nun legt ihr das Bild auf das Kleidungsstück und darüber das Backpapier und erst jetzt könnt ihr mit dem bügeln beginnen. 😉
Achtet unbedingt darauf, dass ihr die Ecken des Bildes überbügelt, sonst kann es sein, dass es sich dort wieder ablöst.
Zeitlich kann man ungefähr 2 Minuten anpeilen, die man mindestens bügeln sollte. IMG_3868.JPG
Wenn ihr das Gefühl habt, dass das Bügelbild fest an der Kleidung hält, dreht ihr sie auf links, und bügelt noch einmal von der hinteren Seite.
So hält das Patch wirklich ziemlich gut und übersteht auch problemlos den Waschgang.

Und das wars! 🙂 Super einfach, oder?

Das ist mal eine Methode, bei der bügeln sogar richtig Spaß machen kann. 😉 Und sogar ein klein wenig süchtig. Zu kaufen gibt es die Patches übrigens in verschiedenen Drogerien, Schmuck- und Bastelläden und natürlich online. 😉

Es ist wirklich ein tolles Gefühl zu wissen, dass das Kleidungsstück was man gerade trägt, zur Hälfte von einem selbst designed wurde und es kein anderer jemals so tragen wird. 🙂

img_4099
Auch vor der Frauenkirche macht sich die Hose gut 😛 😀

Die Bügelbilder müssen natürlich nicht nur auf Kleidungsstücke. Auch auf Taschen, Mützen oder Kissen machen sie eine gute Figur und lassen so einige langweilige Stoffe wieder richtig cool aussehen. 😉  img_4139

 

Probiert es aus und schreibt mir gerne eure Erfahrungen in die Kommentare oder bei Instagram!

 

 

 

 

Vielen Dank fürs Vorbeischauen & Lesen und bis hoffentlich sehr bald wieder! 🙂
-A ❤

Ein Kommentar zu „Von der Flickhilfe zum Modetrend

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