Mitternächtliche Aufräumattacken 🛋🛌🌔

„Ordnung ist das halbe Leben.“ – Redensart

Es gibt Tage, an denen es unbedingt notwendig wäre, mein Zimmer auf Vordermann zu bringen, wenn z.B. der Besuch der Großeltern ansteht. Dann wiederum gibt es aber auch die Momente, – so wie ich ihn gestern erst wieder erfahren habe- an denen ich eigentlich dabei bin mich Bettfertig zu machen und ich einfach nur noch schlafen will, jedoch beim zu Bett gehen nach und nach auf die unterschiedlichsten Kleinigkeiten aufmerksam werde, die ich jetzt unbedingt sofort beseitigt und geordnet haben will. Seien es die Anziehsachen über dem Schreibtischstuhl, Haare auf dem Fußboden oder die frisch gewaschene Wäsche, die im Wäschekorb bereit liegt einsortiert zu werden. NIE lege ich in einem Moment so viel Wert auf Ordnung, wie zu solchen Aufräumattacken zu später Stunde. Wenn die eine Sache beseitigt wurde, findet sich die nächste und so verbringt man gut nochmal 1 -2h Stunden das Zimmer aufzuräumen.
Doch woher kommt das? Brauchen wir Ordnung um Ruhe zu finden? Doch wenn dem so wäre, warum gibt es dann Tage, an denen wir uns in Unordnung unglaublich wohlfühlen?!

Schon einmal habe ich mich mit dem Thema Ordnung auseinandergesetzt und bin darauf gekommen, dass unsere Gefühlszustände unter anderem einen enormen Einfluss auf die Ordnung/Unordnung in unserem Leben hat. Bei Glücksmomenten legen wir weniger wert auf diese Kleinigkeiten, doch bei Wut bspw. gehen solche Haushaltsarbeiten wie von selbst von der Hand. Dies würde also bedeuten: An Tagen an denen es uns gut geht und wir uns wohlfühlen, können wir uns auch wirklich überall und zu jedem Zustand des Zimmers / der Wohnung – womöglich spielt da auch der Faktor der Faulheit eine Rolle… 😉 -wohlfühlen und auf der anderen Seite bringen uns Gefühle wie Wut, Trauer oder Hass eher dazu aufzuräumen.

Solche Aufräumtattacken wie ich sie erlebe, sind für mich sogar eher positiv! Ich habe endlich erledigt, was ich mir seit Wochen vorgenommen habe und es gibt mir das Gefühl, etwas produktives, tagesabschließendes getan zu haben. 🙂
Ich bin ein Mensch, der in Ordnung als auch Unordnung leben kann. Dennoch sollte die Unordnung nicht überhand nehmen und Sprüche wie: „Aufräumen muss ich erst, wenn das Wlan nicht mehr durchkommt“ oder „Wer aufräumt, ist nur zu faul zu suchen“, sollte man manchmal vielleicht einfach mal streichen und dafür lieber damit anfangen, keine Ausreden mehr finden zu wollen. Stattdessen: Einfach anfangen. Sobald die ersten Schritte getan wurden, geht vieles meist ganz von allein weiter. 🙂

In diesem Sinne: Ein frohes Aufräumen! 😉

Was mich natürlich interessiert: Kennt ihr solche Aufräumattacken von euch selbst oder seid ihr eher der regelmäßige Aufräum-Typ? Schreibt mir eure Meinung und eure Anregungen zu dem Thema gerne in die Kommentare! 🙂

Vielen Dank fürs Lesen und bis hoffentlich bald wieder! ❤

P.S: Falls ihr an ein paar nützliche Tipps und Hacks rund um und mit den Kleiderbügel interessiert seid, schaut doch mal hier vorbei:
Die Ordnung nach der Unordnung 

-A ❤

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6 Kommentare zu „Mitternächtliche Aufräumattacken 🛋🛌🌔

  1. Ja dieser Wechsel zwischen Unordnung und Ordnung kenne ich auch 😀
    Nur das mit den Aufräumattacken tritt bei mir nicht all zu oft auf 😂😂😂

    Um aber zu deinem Beitrag zu kommen, er ist wieder sehr gut gelungen und ich freue mich noch weitere von dir zu lesen 🌙💜😘

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  2. Das ist wohl ein Kreislauf: Bei guter Laune sammelt sich so viel Unordnung an, bis diese verfliegt und in Wut umschlägt, die dich dann wieder zum Aufräumen bringt, bis du vor lauter Ordnung gute Laune bekommst, die dich vom weiteren Aufräumen abhält, bis wieder Wut wegen der ganzen herumliegenden Dinge entsteht. Interessant, was sich die Natur so hat einfallen lassen.

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